Nachrichten und Termine für Handwerker und Gewerbetreibende aus Medizin und Ernährung - News aus den evangelischen und katholischen Landeskirchen, aus dem Vatikan und Gemeinden und Klöstern.

Montag, 30. November 2020

Handwerkskammer Reutlingen zeichnet die besten Auszubildenden der Region aus.


Katharina Härle wurde in der Getreidemühle Josef Härle in Hohentengen zur Müllerin Fachrichtung Verfahrenstechnologie in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft ausgebildet.  -  Die Siegerinnen und Sieger des diesjährigen Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks stehen fest. In einer virtuellen Schlussfeier von Europas größtem Berufswettbewerb am 5. Dezember um 13.00 Uhr werden alle 1. Bundessiegerinnen und Bundessieger sowie alle Preisträgerinnen und Preisträger des Kreativwettbewerbs „Die Gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“ ausgezeichnet. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird in diesem Rahmen die Festansprache halten.

Am Wettbewerb – der seit 1951 die besten Nachwuchstalente auf Kammer-, Landes- und Bundesebene ermittelt – kann nur teilnehmen, wer die Gesellenprüfung mit der Note „gut“ oder besser abgeschlossen hat: Immerhin 356 jungen Handwerkerinnen und Handwerkern ist das im Kammerbezirk gelungen. Im Wettbewerb „Die Gute Form – Handwerker gestalten“ wurden die Ausscheidungen auf Bundesebene in diesem Jahr in 95 Wettbewerbsberufen ausgetragen. In den ausgewählten Gewerken bewertet der Wettbewerb ästhetische Qualität, schöpferische Phantasie, Formgebung und Gestaltung der Gesellenstücke.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Auszubildenden und ihre Ausbildungsbetriebe auch in diesem Jahr so erfolgreich waren“ freut sich der Präsident der Handwerkskammer Reutlingen, Harald Herrmann, über das hervorragende Ergebnis. „Der mittlerweile 69. Leistungswettbewerb fand nämlich unter besonderen Bedingungen und mit großen Herausforderungen statt.“

Insgesamt konnten vier Gesellinnen und Gesellen aus dem Kammerbezirk auf Bundesebene einen ersten Platz ergattern. Zwei zweite Preisträgerinnen und eine dritte gab es beim Kreativwettbewerb „Die gute Form – Handwerker gestalten“ in diesem Jahr. „Das ist eine hervorragende Quote, wenn man bedenkt, dass die Auszeichnungen bei 53 Handwerkskammern vergeben werden. Darüber hinaus sei dieses Ergebnis auch ein Erfolg des dualen Ausbildungssystems“, so Herrmann weiter

 

1.       Bundessieger/innen

  • Marcel Brutscher, Technischer Modellbauer aus 88639 Wald bei der HFM Modell- und Formenbau GmbH in 88356 Ostrach
  • Katharina Härle, Müllerin aus 88367 Hohentengen bei der Josef Härle Mühle in 88367 Hohentengen
  • Anna-Sophia Herold, Buchbinderin aus 85092 Kösching bei Buchbindemeister Matthias Raum in 72587 Römerstein
  • Marie Vogel, Holzbildhauerin aus 88677 Markdorf bei der Heimschule Kloster Wald in 88639 Wald

2.       Preisträgerinnen „Die Gute Form – Handwerker gestalten“

  • Anna-Sophia Herold, Buchbinderin aus 85092 Kösching bei Buchbindemeister Matthias Raum in 72587 Römerstein
  • Lea Müller, Holzbildhauerin aus 88356 Ostrach bei der Heimschule Koster Wald in 88639 Wald

 

3. Preisträgerin „Die Gute Form – Handwerker gestalten“

  • Linda Karin Maria Scheffel, Goldschmiedin aus 73230 Kirchheim unter Teck bei Siwan Eva Yoke Rogg, Goldschmiedebetrieb in 72764 Reutlingen

Foto: katharina-härle_1.Bundessiegerin.jpg, copyright: Josef Härle

 

Handwerkskammer Reutlingen
Hindenburgstr. 58
72762 Reutlingen

 

Sonntag, 29. November 2020

Adventskalender voller guter Taten - digitaler Adventskalender präsentiert die Arbeit von Ehrenamtlichen


Digitaler Adventskalender mit Ehrenamtlichen - Sozialministerin Trautner: „Niemand soll sich im Advent und an Weihnachten alleine fühlen“. - Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner stellt ab heute im Rahmen der Corona-Initiative „Unser Soziales Bayern – wir helfen zusammen“ mit einen „Adventskalender voller guter Taten“ die Arbeit von Ehrenamtlichen vor, die die Solidarität und den Zusammenhalt in der Gesellschaft zeigen. Dieser digitale Adventskalender auf den Social-Media-Kanälen und der Website des Sozialministeriums widmet sich vor allem Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderung, Obdachlosen und all jenen, die alleine leben. Gemeinsam mit der Bayerischen Ehrenamtsbeauftragten Eva Gottstein startet Trautner diese Aktion am heutigen ersten Adventssonntag mit einer Videobotschaft.

 

Ab heute kann unter dem Link https://www.stmas.bayern.de/unser-soziales-bayern/adventsaktion-2020.php jeden Tag eine Tür geöffnet werden, die Zugang zu mehr Solidarität und Zusammenhalt mit sich bringt. „Mir ist es ein Herzensanliegen, dass sich niemand in der Advents- und Weihnachtszeit alleine fühlt. Deswegen starten wir mit unserer Initiative „Unser Soziales Bayern – wir helfen zusammen“ eine große Advents- und Weihnachtsaktion. Wir knüpfen an unsere guten Erfahrungen des Sommers mit über 1100 ehrenamtlichen Initiativen in Bayern an und schaffen eine Plattform, um Seniorinnen und Senioren sowie Familien zu unterstützen. Es wird diesmal ein etwas anderes Weihnachtsfest, aber der starke gesellschaftliche Zusammenhalt wird uns dabei helfen, die Herausforderungen für viele Menschen gemeinsam zu meistern. Wir werden jeden Tag ein Türchen öffnen, hinter dem ein besonderes Vorbild steckt. Menschen, die sich für andere Menschen einsetzen, ihnen Abwechslung und Freude bereiten und uns Mut machen, selbst aktiv zu werden“, so Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner.

 

„Es ist so einfach jemanden eine Freude zu machen: Greifen Sie einfach zum Telefon. Schon ein kurzes Telefonat kann große Freude bereiten und Abwechslung in den Alltag bringen. Oder schreiben Sie eine Postkarte oder einen Brief an ältere oder alleinstehende Menschen“, ergänzt Gottstein. „Ich wünsche mir, dass wir uns von diesen Ideen inspirieren lassen und jeder seinen eigenen Adventskalender voller guter Taten gestaltet“, betont Trautner.

 

Gerade in der Adventszeit möchte die bayerische Sozialministerin aufzeigen, wie fürsorglich, aufmerksam und zugewandt Bürgerinnen und Bürger in Bayern sind. Zusammen mit den Wohlfahrtsverbänden, den Kirchen und den Akteuren der Zivilgesellschaft zeigt das Sozialministerium an den Adventstagen vom 1. bis 24. Dezember jeweils ein Projekt, eine Einrichtung oder eine Organisation als ein gutes Beispiel für Solidarität und Mitmenschlichkeit. An den Adventssonntagen im Dezember werden bestimmte Projekte ausführlicher durch die Ministerin persönlich vorgestellt.

 

Sozialministerin Carolina Trautner bestärkt ihren Appell: „Denken wir an die Menschen, die sich über ein bisschen Aufmerksamkeit ganz besonders freuen. Machen Sie also Ihre Freunde und Familien auf unseren Adventskalender aufmerksam. Je mehr Menschen mitmachen, desto mehr Türen können wir gemeinsam öffnen: immer, wenn wir Türen öffnen, kommt so viel Gutes zum Vorschein: Räume für Glück, für Freundschaft und Menschlichkeit.“

Bayerisches Staatsministerium für Familie,
Arbeit und Soziales
Winzererstraße 9
80797  München

 

Samstag, 28. November 2020

TV-Gottesdienste in der Advents- und Weihnachtszeit 2020


Kirchen laden zum Mitfeiern ein - Aufgrund der Corona-Pandemie wird das Programm im öffentlich-rechtlichen Fernsehen in diesem Jahr in der Advents- und Weihnachtszeit umfangreich erweitert – besonders an Heiligabend. An jedem Adventssonntag werden von ARD und ZDF katholische und evangelische Gottesdienste übertragen.  „Ich bin den Sendern für ihr großes Engagement trotz schwieriger Rahmenbedingungen sehr dankbar. Zu Millionen Menschen kommt auf diese Weise eine advent- und weihnachtliche Stimmung in die Wohnzimmer. Trotz der Corona-Krise können gemeinsam Gottesdienste gefeiert, Gemeinschaft und Zusammenhalt erfahren werden“, sagt Bischof Dr. Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart), Vorsitzender der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz.

Kirchenpräsident Dr. Dr. Volker Jung (Hessen und Nassau), Medienbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), betont: „Die Fernseh- und Rundfunkgottesdienste hatten bisher in der Corona-Zeit eine ganz wichtige Bedeutung. Das zeigen viele Rückmeldungen. Sie sind geistliche Orientierung in einer schwierigen Zeit. Sie geben Kraft und helfen, Spannungen mit Geduld auszuhalten. Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit werden viele Menschen danach suchen. Deshalb werden viele sehr dankbar sein für das erweiterte Angebot.“

Die Übertragung der Gottesdienste ermöglicht auch den Menschen, denen der Besuch einer Kirche wegen der Corona-Pandemie nicht möglich ist, die Teilnahme an einer liturgischen Feier. Gerade an Heiligabend ist der Kirchenbesuch für viele ein wichtiger und geschätzter Bestandteil des Weihnachtsfestes.

Über den Tag verteilt gibt es insbesondere am 24. Dezember im Fernsehen ab 15.00 Uhr zahlreiche ökumenische, katholische und evangelische Gottesdienstangebote. Darunter sind um 16.15 Uhr (Das Erste/ARD) und um 19.15 Uhr (ZDF) jeweils eine evangelische Christvesper sowie um 21.25 Uhr (BR) und um 23.20 Uhr (Das Erste/ARD) jeweils eine katholische Christmette. Ausserdem wird für Kinder und Familien am Nachmittag ein Krippenspiel in filmischer Form gezeigt (KiKA, MDR).

Das gesamte Angebot in der Advents- und Weihnachtszeit – inklusive Hörfunkgottesdienste – findet sich auf folgenden Internetseiten:

Katholische Gottesdienste:

https://fernsehen.katholisch.de/fernsehgottesdienste/advents-und-weihnachtszeit2020

 

Evangelische Gottesdienste:

https://www.evangelisch.de/gottesdienste

 

Die Deutsche Bischofskonferenz
Kaiserstraße 161
53113 Bonn

Pressestelle der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
Herrenhäuser Str. 12
30419 Hannover

 

1. Advent – ein erstes Licht in der Dunkelheit.


Wort zum Advent von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm - Am 1. Advent, zu Beginn des neuen Kirchenjahres, wird die erste Kerze auf dem Adventskranz angezündet. Für den Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm ist diese Kerze nur ein einziges, kleines Licht, aber es beginnt, „uns aus der Dunkelheit unseres Herzens herauszureißen“.
 Gerade in diesem „Pandemie-Advent“ sei es wichtig, überall die Lichter brennen zu sehen, gerade in Zeiten der Dunkelheit. Durch die Kontaktbeschränkungen ist das unbeschwerte Zusammensein schwer geworden. Die meisten Menschen seien bereit, die Kontaktbeschränkungen weiter mitzutragen, um ihre Gesundheit und die anderer Menschen zu schützen. Aber die „Seelen sind müde und erschöpft“, so Bedford-Strohm. Schwer erträglich sei auch des Leid in anderen Ländern, das über die Medien in die Wohnzimmer kommt, etwa der neue Krieg in Äthiopien oder der Krieg zwischen Armenien und Aserbeidschan in Bergkarabach. Man frage sich: „Warum lassen sich Völker immer wieder zur Gewalt aufstacheln, obwohl am Ende in Kriegen immer alle verlieren?“

Doch die Erfahrungen von Dunkelheit sind nicht das „letzte Wort“, betont der Landesbischof. „In dieser dunklen Jahreszeit, in dieser dunklen Weltzeit, zündet Gott ein Licht an, das niemand mehr auslöschen kann“. Die Hoffnung, die mit dem Advent verbunden ist, „gründet nicht in großen Menschenansammlungen, nicht in vollen Weihnachtsmärkten“, sondern in der Zusage, „dass Gott sein Volk nie alleine lassen wird“, und die „Liebe immer mehr Raum gewinnt und am Ende alles durchstrahlt“.
 
Hannover, 27. November 2020
Pressestelle der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
Herrenhäuser Str. 12
30419 Hannover